oder: strebereck.de schreibt jetzt auch für Blog For Profit
Alles begann mit einem Interview. Doch es geht noch weiter für strebereck.de. Wie ich zu einem festen Mitwirkenden auf Blog For Profit wurde, möchte ich euch in diesem Artikel erzählen.
Vor einiger Zeit habe ich ganz spontan Grant von Blog For Profit eine E-Mail geschickt, mit dem Hintergedanken ein Interview mit ihm zu machen. Dass sich daraus eine Zusammenarbeit entwickeln würde, war eine sehr angenehme Sache.
Das Interview
Wie bereits gesagt, habe ich spontan eine E-Mail geschrieben, nachdem ich ein wenig auf seinem Blog gestöbert habe. Es war für mich ganz sonnenklar, dass ich mich zunächst einmal vorstellen sollte, da er mich nicht kennen dürfte. Ich hatte da ja erst ein paar Tage gebloggt. Also habe ich ihm gesagt, wer ich bin, was ich mache und wozu ich meinen Blog betreibe. Am Ende der E-Mail hatte ich ihn gefragt, ob ich ihn interviewen und ihm ein paar Fragen senden dürfte. Dass prompt eine Antwort kommen könnte, habe ich nicht bedacht. Er war einverstanden und so habe ich die Fragen zusammengestellt (6 an der Zahl) und an ihn geschickt.
Der Gastartikel
Ein paar Tage später waren die Fragen beantwortet und ich konnte das Interview veröffentlichen. In einer Folgemail hatte er mich dann angeboten, auch einen Gastartikel zu veröffentlichen. Das hatte mich sehr überrascht und riesig gefreut. Jedoch habe ich mich nicht gleich daraufhin an den Schreibtisch gesetzt, um einen Artikel für ihn zu verfassen. Es vergingen etliche Tage, bis ich eine Idee hatte, die es Wert war, zu einem Gastartikel umfunktioniert zu werden. Denn ich wollte ja keinen 08/15 Artikel einreichen, sondern mich von einer guten Seite zeige. Eben zeigen, dass sich meine Artikel lohnen, veröffentlicht zu werden.
Als ich den Artikel fertig geschrieben hatte, habe ich ihn kontaktiert und ihm von meiner Idee erzählt. Ich war wirklich nervös, als ich ihm den Artikel zukommen ließ. Doch er war sehr erfreut und sagte, dass er ihn veröffentlichen werde. Ihr könnt mir glauben, dass mir sämtliche Steine vom Herzen gefallen sind.
Wie angekündigt, wurde mein Gastartikel mit dem Titel “How to stop feeling like a small fish” innerhalb von zwei Tagen gepostet. Ich war wirklich froh und stolz. Viele, die erst mit dem Bloggen beginnen, wünschen sich mal einen Gastartikel auf einem bekannten Blog veröffentlichen zu dürfen. So auch ich.
Das Angebot
Vor ein paar Tagen bekam ich unverhofft noch eine E-Mail von ihm. Der Betreff war: “Würdest du gerne ein mitwirkender Autor bei BFP sein?” Mein erster Gedanke war, dass das wohl eine Art Newsletter oder so war. Doch der Gedanke bestätigte sich nicht. Es war im Grunde genommen nur eine einzige Zeile in dieser E-Mail. Doch diese hatte es in sich! Ich war so überrascht, dass ich erst gar nicht verstehen konnte, was er damit meint. Meine Englischkenntnisse schienen wie ausradiert. So hat er mir in den folgenden Mails verzweifelt versucht zu erklären, was das bedeutet.
Letztendlich ist das, das Ergebnis: Ich bin bei Blog For Profit kein Gastautor mehr, sondern ein quasi “normaler”. Meine Posts werden nicht mehr unter “Gastartikel” veröffentlicht, sondern unter meinem Namen. Ich habe eine sog. “Autorbox” bekommen mit meiner Bio und die Zugangsdaten, um zu posten.
Warum ich?
Doch neugierig, wie ich bin, habe ich ihm natürlich auch die Frage gestellt, warum ich. Die Antwort war recht knapp:
- Ihm hat mein Gastartikel gefallen und er findet die Artikel auf meinem Blog gut.
- Er wollte jemanden mit internationaler Leserschaft haben.
- Er mag meine nicht egozentrische Art.
Hier seine original Antwort auf englisch:
Why you. Two reasons.
1. I really liked your guest post and what you post on your blog.
2. The selfish part of me really wanted someone with an international audience. After all, I am an American capitalist pig. LOL
3. Oh and third, I like you. Seriously, you are not stuck up or self absorbed.
Fazit:
Ich bin sehr erfreut über den Weg, der sich strebereck.de aufgetan hat, und möchte euch ermutigen, dieselbe Entwicklung für euch und euren Blog mit einzukalkulieren.
- Stell dich vor, wenn ihr euch noch nicht kennt.
- Fordere nicht, sondern frage höflich.
- Habe keine Angst vor Sprachbarrieren.
- Bleibe in Kontakt.
- Zeige, dass du ihn/sie in seiner/ihrer Arbeit unterstützt.
- Sei du selbst!
Zum Schluss würde ich gerne noch eure Meinung zu dieser Entwicklung erfahren. Nachdem sich strebereck.de nun auch ein Stück weit international orientieren wird, denkst du, dass es sich negativ auf die deutsche Community auswirken könnte? Hast du einen Vorschlag, wie dieser Spagat zu bewerkstelligen sein könnte?


Verstaut in
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