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oder: Worauf du bei E-Mail und Newsletter achten solltest
Die meisten Problogger sprechen in regelmäßigen Abständen vom “List-Building”. Neben RSS, ist der Versand von einem Newsletter via Email, eine verbreitete Art seine Leser auf dem Laufenden zu halten und Verkaufsangebote zu machen. Jedoch muss man beim Erstellen seiner “List” einiges beachten. Was genau Opt-In oder Double Opt-In ist und wie es funktioniert, erkläre ich in diesem Artikel.
Der Versand eines Newsletters ist eine gute Möglichkeit, die Leser wieder auf den eigenen Blog zu ziehen. In dem Du ihnen Neuigkeiten oder auch interessante Verkaufsangebote machst, kannst du die Bindung zu deinen Lesern verstärken. Sofern du ihnen nicht auf die Füße trittst und sie in einer Emailflut ertrinken lässt. Auch darfst du nicht jedem einfach einen Newsletter schicken. Um das zu dürfen, brauchst du die Erlaubnis des Lesers. Auch Permission Marketing genannt.
Das besagt das Teledienstdatenschutzgesetz (TDDSG) :
§ 3 Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten
(1) Personenbezogene Daten dürfen vom Diensteanbieter zur Durchführung von Telediensten nur erhoben, verarbeitet und genutzt werden, soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift es erlaubt oder der Nutzer eingewilligt hat.
Quelle: online-recht.de
Auch das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) regelt dies:
§ 7 Unzumutbare Belästigungen
(3) Abweichend von Absatz 2 Nr. 3 ist eine unzumutbare Belästigung bei einer Werbung unter Verwendung elektronischer Post nicht anzunehmen, wenn
ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat, der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet, der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat und- der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
Quelle: gesetze-im-internet.de
Deshalb machen sich viele Blogger zum Ziel, dieses Einverständnis von ihren Lesern zu bekommen. Das wird auch Permission Marketing genannt. Dabei gibt es vier unterschiedliche Verfahren:
Opt-Out
Hier ist der Leser von beginn an in der Verteilerliste und muss sich selbst darum kümmern, aus der Liste wieder ausgetragen zu werden.
Diese Methode ist nicht zur dauerhaften Bindung geeignet, da der Leser ja nicht wirklich sein Interesse geäußert hat. Rechtlich ist dieses Verfahren bei bestehenden Kunden erlaubt. Also wenn du ein Unternehmen hast und der Person bereits etwas verkauft hast.
Beispiel: siehe Bild rechts
Opt-In
Der User trägt sich selbst in die Liste ein (ein Webformular) und bekommt die Bestätigung direkt auf der Website.
Hierbei kannst du nicht prüfen, ob die E-Mail-Adresse richtig ist. Ein Missbrauch ist sehr leicht machbar.
Confirmed Opt-In
Hat sich der User auf deinem Blog angemeldet, bekommt er eine Bestätigung per Email in sein Postfach.
Leider kann auch hier nicht geprüft werden, ob die Person, die die Anmeldung macht auch die gleiche ist, der die E-Mail-Adresse gehört. Somit ist auch hier die Gefahr des Missbrauchs groß.
Beispiel:

Double Opt-In
Läuft wie Confirmed Opt-In ab, nur dass der User die Bestätigung selbst noch bestätigen muss. Das geht über einen Link, der in der erhaltenen Bestätigung mitgeschickt wird. Durch einen Klick auf den Link wird bestätigt, dass du der Inhaber der E-Mail-Adresse bist und dich selbst angemeldet hast.
Das ist ein aufwendiges, aber sicheres Verfahren, um das Risiko eines Missbrauchs auf ein Minimum zu reduzieren. Willst du keine Probleme bekommen, dann solltest du das Double Opt-In Verfahren nutzen.
Fazit:
Das sollte euch einen kleinen Einblick geben, worauf man Bloggen so achten sollte, wenn man es “richtig” machen möchte. Um auf der sicheren Seite zu sein, wenn du einen Newsletter planst, lohnt sich der Aufwand des Double Opt-In Verfahrens. Ich selber nutze auch dieses und fühle mich sicherer damit.
Bedenke: Mach es deinen Abonnenten nicht so schwer sich wieder aus deiner Liste auszutragen. Es kann sein, dass sie irgendwann keine News mehr von dir bekommen möchten und da solltest du so fair sein und ihnen eine ebenso einfache Möglichkeit geben sich abzumelden wie bei der Anmeldung.
Zum Schluss würde ich euch gerne fragen, ob ihr diesen Artikel hilfreich findet. Wenn ihr bereits mit einer List arbeitet, wird euch das wohl bereits bekannt sein, aber wäre es was für einen Anfänger? Welche Möglichkeit nutzt du selber, um das Einverständnis deiner Leser zu bekommen? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?



Verstaut in
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