Dein Leben Als Blogger Ist Sinnlos

… wenn du nicht motiviert an deine Arbeit – deinen Blog – gehst. Damit das auch geht, musst du es als sinnvoll erleben. Wer stolz auf seinen Blog und die Ergebnisse ist, bloggt gerne.

Unterscheidest du zwischen Dir und den Anderen? Denkst du manchmal, dass du eh nichts bewegen kannst? Hast du das Gefühl, dass dein Blog bedeutungslos ist, du keine öffentliche Stimme hast und in keine Community wirklich reinkommst? Mit solchen Gedanken schwindet deine Motivation ziemlich schnell.

Heute soll es darum gehen, was du brauchst – was jeder Mensch braucht – um wieder einen Sinn in deinem Leben als Blogger zu erleben.

  • Was du planst und machst, sollte zusammengehören. Die meisten Menschen sind dann zufrieden mit Aufgaben, die von Anfang bis Ende in einer Hand liegen. Die also ein “Werk” entstehen lassen, das man verfolgen kann.
  • Blogger wollen durch ihren Blog oft sich selbst und ihre Umwelt verändern. Das geht in dem Du deine Neugier befriedigst. Ein Projekt, das wesentlich aus Routine besteht, ist auf lange Sicht nicht motivierend.

Achte immer darauf, dass etwas Abwechslung auf und um deinen Blog herrscht.

  • Die Energie, die du in deinen Blog steckst, sollte mindestens der entsprechen, die du daraus gewinnst. Wenn du absehen kannst, dass aus dem geplanten Projekt nichts wird, wirst du vermutlich nicht sehr motiviert daran arbeiten.

Achte darauf, dass du rechtzeitig deine Energie-Handbremse ziehst, wenn das Projekt nicht das ist, was es sein sollte.

  • Die meisten Menschen suchen und nutzen auch die Möglichkeiten zu sozialen Kontakten. Auch als Blogger will man wahrgenommen werden, sucht den Austausch und freut sich über Joint Ventures.

Achte darauf, dass du dich regelmäßig in der Welt zeigst, wenn du wahrgenommen werden willst.

  • Der Sinn einer Aufgabe wächst, wenn die Umwelt sie als Werk anerkennt. Somit ist ein Blog ein Beitrag und die Arbeit, die man hineinsteckt, ist Arbeit für andere. Wenn also deinen Blog als hilfreich (in welchem Sinn auch immer – lustig, informativ, …) empfunden wird und der Nutzen davon klar ist, hast du deinen Beitrag geleistet und kannst dich freuen.

Wenn diese Punkte aber nicht im Gleichgewicht sind, wird sich deine Motivation (wegen fehlendem Sinn) über kurz oder lang verabschieden.

Siehst du alles als sinnvoll an bei deinem Blog, oder gab es schon Momente, in denen deine Motivation gegen Null strebte?


Zum Autor:  Hi, ich bin Mariam und strebereck ist mein Blog. Mehr Informationen über mich findest du auf der "Über Mich" Seite oben in der Navigationsleiste. Scheue dich bitte nicht davor, mir eine E-Mail zu schreiben oder zu Kommentieren. Ich würde mich wirklich darüber freuen.


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  • Schicker Artikel, vielen Dank dafür. Sicherlich kennt jeder Blogger, der länger als ein paar Wochen dabei ist, diese Situation. Gelegentliche Frustrationen und Motivationslosigkeit gehören zum Bloggen dazu wie zu jeder anderen Beschäftigung auch.
    Das Problem bei vielen Blog-Anfängern ist meiner Meinung nach, dass sich sich viel zu hohe Ziele stecken. Sie orientieren sich an erfolgreichen Profibloggern und erwarten, dass sie innerhalb von ein paar Monaten ebenfalls tausende von Stammlesern haben und in renommierten Medien zitiert werden. Auch wird der benötigte Zeitaufwand oftmals unterschätzt.

    Ich galube, dass ein wichtiger Punkt zur Erhaltung der Motivation ist, seine Ziele und Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und zu definieren. So kann einem so manche Enttäuschung erspart bleiben.
  • Es liegt auf der Hand, daß die Motivation mal mehr und mal weniger ist. Zumindest trifft dies auf Freizeitblogger zu wie mich und so wird es den allermeisten auch gehen. Fehlt mir an einem Tag die Motivation völlig, dann lasse ich es eben für diesen Tag gut sein, davon geht die Welt nicht unter. Es ist völlig absurd, daß jeden Tag etwas Neues im Blog zu lesen sein muß. Sicher bloggen manche als gäbe es kein Morgen und so laufen manche Gefahr, daß dies zum einzig relevanten Lebensinhalt wird. Motivation hin oder her, Bloggen ist und bleibt bei mir Hobby und wird nie zu einem Fultimejob werden. Finanzielle Sicherheit bietet das Bloggen niemals, da kann man noch so motiviert sein, man weiß am Monatsanfang nie, was dabei herauskommt. Und genau das ist es, was man sich mit einer Familie im Rücken nicht leisten kann, finanzielle Unsicherheit.
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