Ein Lead ist die Zusammenfassung eines Textes in einem oder in wenigen Sätzen. Das soll dem Leser helfen nicht nur das Thema des Artikels zu erkennen, sondern auch was man damit sagen möchte. Meist werden Fragen wie: “wer”, “was”, “wann”, “wo”, “wie” und “warum” in dem Lead beantwortet.
Aber man kann auch mit einem Zitat den Artikel beginnen. Um einen Leser zu animieren weiter zu lesen, musst du eben etwas bieten. Das kannst du machen, indem du im Lead das Versprechen der Headline einhältst und das Beste und Wichtigste in der Zusammenfassung bringst.
Nachdem der Leser die Headline bereits gelesen und sich dazu entschlossen hat, den Lead zu lesen, sollten hier die wichtigsten Informationen zu finden sein. Schaut man sich das Prinzip der umgedrehten Pyramide an, ist es ratsam, seine beste Karte gleich zu Beginn auszuspielen. Das ist besonders für Webtexte wichtig. Meistens sieht man nur die Headline und kommt erst über einen Link zu dem gesamten Artikel. Also muss 1. die Headline gut sein und 2. der Lead sollte die Mühe eines Klicks wert sein. Wenn nicht, dann ist der Leser schnell wieder weg und sucht sich seine Informationen auf einer anderen Seite.
Wie du deinen Text scannbar machst und worauf du bei der Headline achten solltest, habe ich in dem Artikel “Webtexte 101: Wie du deine Artikel scannbar machst – Die Headline” beschrieben.
Lead schreiben
Es gibt vier Punkte, die du beim Erstellen deines Leads beachten solltest. Der Lead …
- muss kurz sein (nicht mehr als ein bis drei Sätze).
- muss dem Leser die wichtigsten Informationen bieten.
- sollte die wichtigsten W-Fragen “was” und “wer” beantworten.
- muss nicht unbedingt flüssig sein, sondern informativ.
Sag was dazu
Wie sieht es bei deinen Artikeln aus? Machst du dir die Mühe, einen Lead zu schreiben? Wie bringst du deine Leser dazu, mehr als die ersten zwei Zeilen zu lesen?


Verstaut in
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